Montag, Mai 21, 2007

Erwartungen, oder der Weg mit Herz

Wie bei allen Dingen, so auch beim Träumen, führen alle Erwartungen in die falsche Hoffnung. Tu was du willst ohne Erwartungen, aber tu sie!
Legst du deine Erwartungen ab, so schwinden auch die falschen Hoffnungen.
Der Traum an sich zeigt sehr schön, worum es geht, um ein gemeinsames tun.

So streiche zuerst alle deine Erwartungen. Streichen meint, sie einmal aufzulisten, anzuschauen und darüber zu lachen.
In der Erwartung stecken die Widerstände verborgen, verborgen hinter zu erwartenden Erfolgen.

Bleib dir treu und so wird der Prozess der Entwicklung dorthin gehen, wo er am schnellsten vorangeht.
In der Öffnung des Herzens gibt es keine Erwartungen.
Halte also vor jeder wichtigen Handlung inne und bedenke, dass fast jede Handlung wichtig ist.

Dann lass dein Herz entscheiden, wohin du dich wendest.
Das ist der Weg mit Herz.
Folge nur dem Weg, den dein Herz mit freude gehen will.
So auch der momentane Weg, der Weg des Träumens.

Der Traum muss seine Leichtigkeit behalten, seine Hoffnungslosigkeit, seine Erwartungslosigkeit, nur dann kann er aus der Fülle schöpfen.
Auf der anderen Seite des Tores gibt es keine Erwartungen mehr, dort wirst du von der Energie geleitet.
Bis zum Tor aber brauchst du die Auseinandersetzung mit der Erwartung.

Nutze also den nächsten Tag, um deine Erwartungen und Hoffnungen, die du mit deinem Weg verbindest, aufzuschreiben.
Sei ehrlich zu dir selber und schrecke auch vor den verrücktesten Erwartungen nicht zurück.

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Freitag, Mai 04, 2007

Ambrosius, oder die Entdeckung des Traumkörpers

So ist es eben, erst schreib ich einen theoretischen Exkurs über die Entdeckung des Traumkörpers und dann denk ich mir, so ein trockenes Zeug, ohne Herz und wirkliches Träumen.

Also nachfolgend ein Ausgleich:

Und so nimm die Feder und schreib:
Schreie aus der Tiefe der unendlichen Dunkelheit, Menschen in Not und Leid weben diese Welt.
Zerschlage den Schleier vor deinen Augen und du wirst "sehen".
In diesem "sehen" findest du alle Antworten, die du suchst.
Nicht mich frage, sondern dich selbst!

Noch immer waren wir Verbündete in den Zeiten des Lehrens und Lernens. Nur hast du jetzt alles vergessen und es bleibt nur die vage Sehnsucht nach Vollkommenheit, die dich weitertreibt.
Weitertreibt ins Leiden dieser wunderbaren Welt.

Es gibt nichts, was du suchen kannst, alles ist in dir. Doch der Glaube daran ist zu einem Nichts geschrumpft.
So sag ich dir mein Freund, nichts wird geschehen, wenn du nicht willst.
So forme zuerst deinen Willen!

Dazu folgendes:
Richte dich jetzt auf. Jetzt! Steh auf und lass alles liegen.

Wo ist deine Sehnsucht verborgen?
Spüre in deinem Körper den Punkt, an dem die Sehnsucht Jetzt verborgen liegt.
Diese Sehnsucht ist im körperlichen verborgen.
Dort mußt du ansetzen!

Bind dir heute Nacht einen Stein auf diese Stelle ( ein Heftpflaster tut es auch) und erinnere den Traum dieser Nacht.

Sind sie aufgestanden? Oder haben sie einfach weitergelesen?
Ja, es ist mir schon klar, das sich das irgendwie komisch anspürt, einfach aufzustehen und eine kleine Übung zu machen.
Aber es wirkt!
Und wenn sie wirklich in ihre Träume einsteigen wollen, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in ihre Träume einzusteigen.
Wie das Wort schon sagt, einsteigen, sie müssen einen Schritt machen.

Nein, es ist nicht lächerlich, es ist ein Schritt zu sich selbst und was gibt es wichtigeres zu tun in diesem Leben, als sich selbst zu entdecken!

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