Donnerstag, August 23, 2007

Träume - und Ganzheit

Träume und Traumdeutung

Die Ganzheit des Seins erreichst du nicht durch Denken. Das ist unmöglich!
Ein Gefühlsstarker Mensch erklärt die Welt aus dem Gefühl, ein Denker erklärt sie aus dem Denken und ein Empfinder gestaltet sie.
Ein Intuitiver bringt Visionen in die Welt.

Empfinden
Denken
Fühlen
Wollen

Kennst du den Unterschied zwischen Empfinden und Fühlen?
Empfindest du Liebe oder fühlst du sie?

Wir haben unterschiedliche Aufgaben und begreifen sie unterschiedlich.
Du willst dich rausreden, willst dich faul hinsetzen und - wider besseren Wissens - sagen, ich werde mich den Göttern denkend nähern.
Du wirst sie nicht berühren, es ist ihnen, oder Ihr, oder Ihm, wurscht, weil du nicht deine persönliche Kraft einsetzt sie zu konfrontieren und das weißt du ganz genau!

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Montag, August 20, 2007

Träume- und Angst

Ja, aber dir einfach zu überlegen, du möchtest dich entwickeln, du möchtest nicht stehenbleiben, du möchtest in dem Prozeß weitergehen, das impliziert an irgendeiner Stelle die Begegnung mit der Angst. Und an irgendeiner Stelle die Auseinandersetzung mit der Sicherheit.
Und deswegen kann ich immer wieder nur sagen, überleg dir, ob du das willst!
Jeder muß sich das ständig überlegen: will ich das? Will ich noch einen Schritt weitergehen? Weil jedes Mal, wenn du einen Schritt weitergehst, wird ein Teil dieser Sicherheit zu Bruch gehen. Das ist so!

Das ist einfach nicht zu vermeiden. Es kann vielleich später eine neue Form davon auftauchen, eine flexiblere Form der Sicherheit, das weiß ich nicht.
Aber wenn du einmal anfängst, in diesen prozeßhaften Charakter hineinzugehen, dann gibt es kein zurück mehr.
Ja, es gibt schon ein zurück, ja, dem Prozeß sich entziehen, Klappe zu, aus.
Aber dann kommt der Prozeß von Innen, ja?
Dann kommt er von Innen und trägt dich.
Und wenn du einmal realisiert hast, dass er in Bewegung ist, dann bemerkst du, das er mehr oder weniger alle Menschen gleich betrifft.
In der Wirkung, nicht im Detail. Einfach dir zu überlegen, welche Sicherheiten bist du bereit aufzugeben. Und welche Ängste tauchen dann auf?

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Montag, August 13, 2007

Träumen-wenn du es könntest

Es muß alles die große Herausforderung sein, es muß ständig mit Angst und mit im freien schlafen und mit Schlangen und was weiß ich zu tun haben, na? Wenn du es könntest, könntest du den ganzen Prozeß zu Hause vorm Ferseher erledigen. Du brauchst keinen Schritt vor die Tür zu gehen, wenn du es könntest!.

Da wir es nicht können, müssen wir uns halt in Situationen begeben, die manchmal ein bischen Druck ausüben, na?
Aber auch wenn du in einer Situation bist, die Druck ausübt und dich beobachtest dabei und nicht den Prozeß, dann ist es sinnlos.
Das ist völlig sinnlos und -verstehst, es ist egal ob er sich nackt da reinlegt oder mit einem Pelzmantelm das ist Blunzen. Das hat überhaupt nichts mit dem Effekt zu tun.

Wenn du den Prozeß beobachten könntest, oder wie die Taoisten sagen, den Fluß des Tao verfolgen könntest, wie es fließt und dich diesem Fluß anpaßt und einfach mitfließt, dann weißt du, was der nächste Schritt ist und du tust ihn einfach von dir heraus.
Dann ist es völlig wurscht ob das mühevoll oder irgendetwas ist.
Aber ohne die Beobachtung - und nämlich nicht dieses...ich will dies und muß das jetzt unbedingt haben.... jetzt mach ich das schon 10 Jahre und ich kann`s immer noch nicht und....- das macht den Prozeß zunichte.
Das bringt überhaupt nix!
Du mußt dich dem Prozeß-sagen wir mal-liebevoll zuwenden.
Aber liebevoll heißt in Zuwendung, in Offenheit und in Sympathie dem Prozeß und dir selber gegenüber.

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Donnerstag, August 09, 2007

Baummärtyrer

Eine Sammlung meiner Baummärtyrer finden sie hier.
TreeMartyr

Träume-Kein Stein wird auf dem Anderen bleiben!

Berichte vom Träumen:
Wundern sie sich nicht, dass hier demnächst eine menge Texte erscheinen, die etwae kryptisch sind.
Sie sind Teil einer Traumarbeit mit mir selber und ein paar Freunden und Innen.
Ich berichte allerdings nur über meinen persönlichen Teil dieser Traumarbeit.


Kein Stein wird auf dem Anderen bleiben.
Nichts bleibt.
So ist es.Was sollst du machen.
Die paar Knochen und die werden auch zerfallen in den Jahren. Es bleibt nichts.

Nur die Projektion von anderen Leuten auf dich bleibt noch eine Weile.Und wenn die dann weg sind, sind auch die weg.
Und das, was von dir sowieso immer schon da war, das ist ganz woanders unterwegs.

Und wenn du es nicht so weit spinnst, im Sinne von Zukunft oder Gegenwart, sondern es auf den Prozeß zurückführst, in dem DU dich befindest, dann heißt das ja nichts anderes, als es tatsächlich so ist.

Wenn du die Ganzheit deines Selbst anstrebst, auch in diesem Körper sie erreichst, bleibt von dem ursprünglichen ICH kein Seit auf dem Anderen. Das heißt, das Ich - es wird ein neues Leben geben.
Aber das wird - so wie die Zerstückelungs-Geschichten im Schamanismus - völlig neu angeordnet.
Und das erleben wir oder das Ich als tödliche Bedrohung. Es ist eine tödliche Bedrohung für das Ich! Es wird sich tatsächlich ändern
Und das ist ja der ganze Kampf, den wir da versuchen, uns anzupirschen an die Träume und den Traumkörper und die Ganzheit des Selbst.

Wenn das ins Bewußtsein gehoben wird, muß sich das Bewußtsein ändern. Das Ich muß sich ändern.
Das erste was uns dabei begegnet ist die Angst, in Stücke zu zerfallen und es nichts übrig bleibt.
Das ist natürlich ein Blödsinn, das stimmt ja gar nicht, hinterher bist du nicht tot.

Verstehst du? Das Ich macht Geschichtl`n. Das sind alles Geschichten, das ich macht diese Geschichten, diese Drehbücher unseres Lebens.
Das Ich glaubt, oder läßt uns glauben, wenn diese Geschichten nicht mehr sind, sind wir tot.
Um den Preis meines Lebens geb ich dies Geschichten, die mein Leben sein sollen, nicht auf.
Die meisten Menschen bezahlen diesen Preis, sind bereit mit ihrem Leben dafür zu bezahlen, die Illusion dieser Geschichten aufrechtzuerhalten.

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