Donnerstag, Mai 24, 2007

Erwartungen und Hoffnungen

Die Erwartungen und Hoffnungen sind ein gesellschaftlicher Ballast, der dir aufgebürdet wird, um zu funktionieren, den du annimst, um angepasst zu sein.

Also an sich nichts schlechtes. Falls du aber noch immer die Absicht hast, auf dem Weg zu sein, sind es die Hindernisse an sich, weil sie deinen Willen ablenken, ablenken von der Innenschau, die du brauchst, um an den Weg des Herzens anzuknüpfen.

Ich sage dir nichts neues, wenn ich behaupte, das du das weißt!

So nimm diese Erwartungen einfach als Herausforderung an und wenn dir dabei das Herz in die Hose fällt.

Das alchemistische Gold war immer auch beides. Äußerer Reichtum und Anzeichen für eine hohe Meisterschaft des inneren Weges. Du mußt nur darauf achten, das der äußere Weg sich mit dem inneren vereint und du deine Träume nicht aus den Augen verlierst.

Also, wenn du äußeren Reichtum anstrebst, strebe auch inneren Reichtum an. So auch in anderen Dingen.
Wenn du in die Welt der Träume eintreten willst, so übe dich auch im Wachen in der Aufmerksamkeit.
Doch es wird nur gelingen, wenn du dich immer mehr darin übst, aus dem Herzen zu handeln.

Mittwoch, Mai 23, 2007

Traumtechnik

Das, was wir normalerweise unter Träumen verstehen, beginnt mit dem Einschlafen.
Und meistens endet es auch dort, zumindest mit der Erinnerung.

Das Vergessen beim Einschlafen ist nicht nur ein energetisches Problem, sondern auch eines der Visualisierung.
Nimm dir, wenn du am Einschlafen bist, ein Bild, zB. eine Rose.
Stärke das Bild der Rose in der Visualisierung und atme aktiv in dieses Bild hinein.
Lass den Atem zum Träger des Willens werden, denn du wirst schon bemerkt haben, dass du auch im Schlaf atmest, so auch wenn du aufwachst und in den Tagtraum gleitest.

Konzentriere dich sobald du kannst auf den Atem, er wird dich in die Traumerinnerung zurückführen.

Übe das eine Mondphase lang und wie im vorigen Post bemerkt, ohne Erwartung.
Dein Körper wird lernen, die Aufmerksamkeit über den Atem zu tragen.

Das natürlich nur, wenn du tiefer in den Traum einsteigen willst.
Wir sind Gewohnheitstiere, also warum nicht eine Gewohnheit aus dem Träumen machen.

PS. Nur wenn du es tust, hast du auch die Möglichkeit, es zu erleben.

Montag, Mai 21, 2007

Erwartungen, oder der Weg mit Herz

Wie bei allen Dingen, so auch beim Träumen, führen alle Erwartungen in die falsche Hoffnung. Tu was du willst ohne Erwartungen, aber tu sie!
Legst du deine Erwartungen ab, so schwinden auch die falschen Hoffnungen.
Der Traum an sich zeigt sehr schön, worum es geht, um ein gemeinsames tun.

So streiche zuerst alle deine Erwartungen. Streichen meint, sie einmal aufzulisten, anzuschauen und darüber zu lachen.
In der Erwartung stecken die Widerstände verborgen, verborgen hinter zu erwartenden Erfolgen.

Bleib dir treu und so wird der Prozess der Entwicklung dorthin gehen, wo er am schnellsten vorangeht.
In der Öffnung des Herzens gibt es keine Erwartungen.
Halte also vor jeder wichtigen Handlung inne und bedenke, dass fast jede Handlung wichtig ist.

Dann lass dein Herz entscheiden, wohin du dich wendest.
Das ist der Weg mit Herz.
Folge nur dem Weg, den dein Herz mit freude gehen will.
So auch der momentane Weg, der Weg des Träumens.

Der Traum muss seine Leichtigkeit behalten, seine Hoffnungslosigkeit, seine Erwartungslosigkeit, nur dann kann er aus der Fülle schöpfen.
Auf der anderen Seite des Tores gibt es keine Erwartungen mehr, dort wirst du von der Energie geleitet.
Bis zum Tor aber brauchst du die Auseinandersetzung mit der Erwartung.

Nutze also den nächsten Tag, um deine Erwartungen und Hoffnungen, die du mit deinem Weg verbindest, aufzuschreiben.
Sei ehrlich zu dir selber und schrecke auch vor den verrücktesten Erwartungen nicht zurück.

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Sonntag, Mai 20, 2007

Unbekanntes Neuland

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!

Ja, wirklich. Ich habe eine Reise gemacht zum Ort unserer Visionssuche.
Dort habe ich etwas gefunden, das meine Träume beflügelt hat.

Doch jetzt möchte ich nicht über diese Träume schreiben, sondern über das was wir gefunden haben.

Das!

 
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Haben sie eine Ahnung, was das ist?
Wo das ist?
Wofür es gemacht wurde?

Ich habe keinerlei Unterlagen darüber gefunden, keine Berichte, auch nicht in der gut sortierten Bücherei des Ortes.

Das "Objekt" scheint es nicht zu geben, obwohl es nicht weit entfernt von vielen Touristenströmen sich befindet.

So stelle ich meine Frage hier ins Netz.
Falls sie etwas darüber wissen, dann schreiben sie mir unter der Kommentarfunktion auf diesem Blog.
Ich würde mich sehr freuen!

Freitag, Mai 04, 2007

Ambrosius, oder die Entdeckung des Traumkörpers

So ist es eben, erst schreib ich einen theoretischen Exkurs über die Entdeckung des Traumkörpers und dann denk ich mir, so ein trockenes Zeug, ohne Herz und wirkliches Träumen.

Also nachfolgend ein Ausgleich:

Und so nimm die Feder und schreib:
Schreie aus der Tiefe der unendlichen Dunkelheit, Menschen in Not und Leid weben diese Welt.
Zerschlage den Schleier vor deinen Augen und du wirst "sehen".
In diesem "sehen" findest du alle Antworten, die du suchst.
Nicht mich frage, sondern dich selbst!

Noch immer waren wir Verbündete in den Zeiten des Lehrens und Lernens. Nur hast du jetzt alles vergessen und es bleibt nur die vage Sehnsucht nach Vollkommenheit, die dich weitertreibt.
Weitertreibt ins Leiden dieser wunderbaren Welt.

Es gibt nichts, was du suchen kannst, alles ist in dir. Doch der Glaube daran ist zu einem Nichts geschrumpft.
So sag ich dir mein Freund, nichts wird geschehen, wenn du nicht willst.
So forme zuerst deinen Willen!

Dazu folgendes:
Richte dich jetzt auf. Jetzt! Steh auf und lass alles liegen.

Wo ist deine Sehnsucht verborgen?
Spüre in deinem Körper den Punkt, an dem die Sehnsucht Jetzt verborgen liegt.
Diese Sehnsucht ist im körperlichen verborgen.
Dort mußt du ansetzen!

Bind dir heute Nacht einen Stein auf diese Stelle ( ein Heftpflaster tut es auch) und erinnere den Traum dieser Nacht.

Sind sie aufgestanden? Oder haben sie einfach weitergelesen?
Ja, es ist mir schon klar, das sich das irgendwie komisch anspürt, einfach aufzustehen und eine kleine Übung zu machen.
Aber es wirkt!
Und wenn sie wirklich in ihre Träume einsteigen wollen, dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in ihre Träume einzusteigen.
Wie das Wort schon sagt, einsteigen, sie müssen einen Schritt machen.

Nein, es ist nicht lächerlich, es ist ein Schritt zu sich selbst und was gibt es wichtigeres zu tun in diesem Leben, als sich selbst zu entdecken!

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Entdeckung des Traumkörpers

In einem früheren Post hab ich schon einmal über das Thema des Traumkörpers geschrieben, denke aber, dass es sehr wichtig ist, gelegentlich auf die Wurzeln der Traumarbeit(vielleicht finde ich ja auch mal ein anderes Wort dafür!) zurückzukommen.

Unsere Kultur gibt dem Traumgeschehen nur sehr wenig Raum und wenn, dann in den verschiedenen therapeutischen Schulen.
Der therapeutische Ansatz begnügt sich aber mit der Feststellung, dass das Traumgeschehen im Kopf und nur dort stattfindet.
Im Gegensatz dazu steht die schamanische Traumarbeit. Hier wird dem Traum eine weitaus grössere Rolle zugesprochen. Einige Beispiele:

- Vertiefung der Aufmerksamkeit
- Vorerleben des nachtodlichen Zustandes
- Einübung der außerkörperlichen Erfahrungen
- Kontaktaufnahme mit dem morphischen Feld
- Einübung des Traumkörpers

Wir widmen unserem Körper sehr viel Zeit und vergessen dabei die Entwicklung unseres Traumkörpers.
Wie unser leiblicher Körper, braucht auch der Traumkörper eine Ausbildung und liebevolle Zuwendung, um sich voll entwickeln zu können.

Die schamanische Traumarbeit zielt desshalb nicht nur auf die Interpretation oder Deutung des Traumgeschehens, sondern auf die Entdeckung und Entfaltung des Traumkörpers.

Diese Entdeckungsreise in den Traumkörper ist keine therapeutische, sondern eine Lernarbeit. Es ist erlernbar. In diesem Sinne ist es viel wichtiger den Hintergrund des Träumens zu erlernen, als sich um seine Deutung zu bemühen.
Durch den Prozess des "aufweckens" des Traumkörpers lösen sich viele Deutungsprobleme von ganz allein.

Wenn sie sich ihrem Traumkörper annähern wollen, dann sind die hier im Blog beschriebenen Techniken eine gute Möglichkeit dazu.

- Erhöhung der Alltagsaufmerksamkeit: "Wach ich oder träum ich?"
- Traumerinnerung
- erlernen des luziden Träumens
- Erweckung des Traumkörpers

Wenn sie wirklich in ihre Träume einsteigen wollen, dann fangen sie mit dieser kleinen Übung an.
Fragen sie sich so oft sie können oder sich erinnern: "wach ich oder träum ich"

Ich wünsche ihnen gute Träume.