Montag, April 23, 2007

Links zu anderen TräumerInnen

Als ich heute meinen Blog angeschaut habe, um herauszufinden, wo ich gerade stehe, habe ich bemerkt, das es andere Blogger und Innen gibt, die hierher verlinken.
Ich wusste nichts davon und hab mal nachgeschaut. Nun bin ich doch ziemlich erstaunt über die hohe Qualität der Blogs, die ich gesehen habe.
Nicht, weil ich glaube, meine Geschichten wären besonders, sondern eher mit welcher Liebe da Menschen am Werk sind ,um über ihre Träume zu berichten.
Schauen sie mal auf die Traumkladde
Sehr zu empfehlen.

Zum Anderen hab ich einen Artikel im Wochenendmagazin "weekend" gelesen, dessen Titelstorie eine platte Abhandlung über Träume ist. Die Psychoanalytiker, so steht geschrieben, sagen" ...das jeder Träumende nur selbst - gemeinsam mit einem Psychoanalytiker - in der Lage ist, seine Träume richtig zu deuten". Also besorgen sie sich einen Psychoanalytiker(offensichtlich funktioniert diese Technik nur mit Männern) und dann ist die Traumdeutung ganz einfach. Das Resümee: "Träume sind Gefühle in bewegten Bildern".

Wenn sie Lust haben, dann lesen sie den Artikel, er ist wirklich erhellend, da er sehr schön die Ratlosigkeit der Traumforschung zeigt.(Weekend Nr 5 21/22 April 2007)

Der Begriff der Deutung, laut Wikipedia: "Deutung bezeichnet den Prozess des Erkennens einer Bedeutung. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen tatsächlichen oder vermeintlichen Erkenntnisprozess handelt", zeigt doch deutlich, dass es dabei nicht um Wissenschaftlichkeit geht, sondern um den Erkenntnisprozess und dieser ist wie gesagt ein Prozess, etwas fließendes noch im Werden befindliches.

Warum also übernimmt die Traumforschung solch unwissenschaftliche Begriffe wie Traumdeutung? Ist es überhaupt eine Forschung oder doch ein Prozess der Selbstfindung der Forschenden?.

Viele Fragen bleiben da offen.

Also, breiten wir die Flügel der Wahrnehmung aus und Träumen jenseits aller Wissenschaft.

Montag, April 16, 2007

Mittwoch, April 11, 2007

Traumberg

So ist es halt bei mir.
Das alltägliche Geschehen greift stärker ein, als ich es manchmal wahr haben will.
Und so müssen auch bei mir die Träume, oder zumindest dieser Blog dem Alltag ihr Recht zugestehen.
Wie im Gedicht formuliert, er nimmt es sich einfach. Soll er! Dafür leb ich ja.

Hinaus gehen und die Schönheit des Seins erleben ist für mich immer wieder ein unvergleichliches Vergnügen.

Zu Ostern war ich auf meiner Lieblingshütte, der Gauermannhütte und hab von dort zum Schneeberg hinübergeschaut.
Wenn sie gelegentlich meinen Schneeberblog lesen, dann wissen sie, das ich da meine imaginative Wanderung zu mir selbst beschreibe. Zumindest versuche ich es. Die Träume spielen dabei eine wichtige Rolle.

Warum gerade der Schneeberg? Gibt es ein besseres Bild dafür? Für mich ist es perfekt.

Aus der Ebene aufragend, weithin sichtbar, zeigt er mir immer wieder, welches Potential wir haben, ohne es zu nutzen. Es ist da! Wir brauchen nur dem Druck des Alltags gelegentlich etwas entgegenstellen. Eine Wanderung zu sich selbst, eine Annäherung an das Innere, ein spielen mit dem Kind in uns.

Einen Traum erinnern, ohne ihn gleich deuten zu wollen, ein Schluck Wasser aus der Quelle des Seins, ohne Sentimentalität, voll Vertrauen, das das Leben uns trägt.

Also werde ich mich konzentrieren und wieder über Träume und den Weg zu ihnen schreiben. Aber vorher noch zwei Bilder von meiner Annäherung an meinen Schneeberg.




Dienstag, April 03, 2007

Edith

Was soll ich sagen?
Es hat jetzt doch länger gedauert, wieder einigermaßen fit zu sein.
Was heißt da fit. Innerlich war alles durcheinander, kein Rhythmus hat mehr mit dem Anderen zusammengepasst.
Schön langsam aber finden wir uns wieder.
Da war ich dann gestern mit Mona im Kino und hab mir den Film über Edith Piaf angeschaut.
Es hat mich ziemlich umgehauen. Ihre Lieder haben mir schon immer sehr gut gefallen, aber so ein Leben! Und dann sitzt sie am Strand, gibt ein Interview und sagt, es ist die Liebe.Finden sie die Liebe in ihrem Leben.
Was soll man dann noch sagen.

Eine Rose für Edith Piaf