Montag, Februar 26, 2007

Auf der Wanderschaft

Zur Zeit wandere ich mit meinem Freund zum imaginativen Schneeberg. Auf einer Wanderung der Abrechnung und Selbstfindung. Gelegentlich tauchen da auch Traumfetzen auf, wie zB dieser:

"Zur Nacht versammeln sich die Traumgestalten zu meinen Füßen. Sie sehen mir neugierig ins Gesicht, aber ich kenne sie seit langem und weiß Bescheid. Solange niemand an meinem Kopfende steht, tickt die Lebensuhr weiter.
Schließ die Augen, winken sie mir zu, dann kannst du mit uns fliegen.
Aber wie soll ich etwas schließen, was gar nicht offen ist?
Erst kichert einer, dann alle, es ist das Zeichen für ihren Aufbruch."

Was sagen sie dazu? Wenn sie mehr lesen wollen dann diesem Link folgen.
Übrigens A .
Antwort beim Kommentar!

Sonntag, Februar 25, 2007

Das Rad



Hier das Rad als Bild wie ich es als eine der Möglichkeiten benutze.
Die originale Abbildung finden sie in der Schule des Rades

Wie gesagt, es ist eine Möglichkeit der Beschreibung der Welt und ihrer Zusammenhänge.

Tod

Wir sind bei der Neun angelangt, dem Nordosten.
Die Acht Feste im Jahreskreis beschreiben den NO so:

"Das Fest des Nordostens am 8. Mai auf 15° Stier ist die Kommunion mit allen Wesen, mit Steinen, Pflanzen, Tieren und Menschen. Die Ideologien haben das Fest als Walpurgisnacht verteufelt, aber der gehörnte Gott Pan ist das Bindeglied der gesamten Natur, der die Verbindung zwischen allen Wesen schafft. Dies ist das Fest der Schönheit, auf die hin alle Wesen angelegt sind, alle Kunst, alle Vollendung, alle Anziehung soll hier ihren Ausdruck finden. Im Tanz, in der Musik, in der Freude an der großen Harmonie treffen sich alle Wesen und lassen sich in die Bande des ungreifbare Mitschwingens fallen, dessen zarte Fesseln in Wirklichkeit echte Kommunion darstellen. Dies ist der Ort des Empfindens im Achterrad. Schule des Rades

Mein Gedicht dazu ist das Folgende:

Tanz der Sterne
der Planeten und Atome
alles ist Bewegung
und trägt
aus dem ungebändigten
Chaos
die Inspiration
in unsere Herzen

Jede Idee
kommt aus der unsagbaren Fülle
und drängt
zur Verwirklichung

Gestalten der Erde
in Schönheit

Doch der Feind ist grausam
und tückisch
denn er schmeichelt mir
mit Gemütlichkeit
lockt mich
und flüstert mir zu
morgen
ist auch noch eein Tag
das Leben ist lang

Doch der Vogel der Freiheit
verweilt nicht

Ergreife deine Chance
JETZT
sie kommt nicht wieder
denn alles ist Bewegung
und Stillstand
der Tod

Doch diesen mache ich
zu meinem freund
denn
er lügt
nie

Samstag, Februar 24, 2007

Nordwesten

Es ist an der Zeit, die Rund zu vollenden und dann mit den anderen Themen und Möglichkeiten der Traumdeutung und des Träumens weiterzumachen.
Also der Nordwesten, der Platz der Gesetze, des Karma, der Hüter des Gesetzeskreises, in europäischer Terminologie der Platz der Engel, die hinter dir stehen und dich bestätigen.

Alles
was ich tue
und
was ich nicht tue
hinterlässt seine Spuren
in der Zeit

Nichts
kann ungeschehen
nichts
vertuscht werden
sobald die
Absicht
bekundet ist

Der Engel
ist ein unfehlbarer Beobachter
und doch
steht er zu mir
wenn ich ihn rufe
hält das Buch des Karma
und lässt mich
darin lesen
damit der Spiegel rein bleibt
und ich
entscheiden kann
wann
ich ihn zerschlage

Denn es gibt nur
wenige Gesetze
die verletzt werden können

Alles
ist aus der Frau geboren
und nichts
hörst DU
nichts
darf geschehen
das den Kindern
schadet

Montag, Februar 19, 2007

Cyrill


Cyrill war der Sturm, der weite Teile Europas heimgesucht hat.
Ich hab aus dem niedergebrochenen Wald ein Stück eines zersplitterten Baumes nach Hause in mein Atelier gezerrt und ein Objekt daraus gemacht.

Nun ist es ein Stück in meiner Serie über die Baummärtyrer. Ist das ein Traum?
Meiner schon, alles was passiert ist Teil meines Traumes.
Also hier ist Cyrill

Anonyme Antworten

Ich beantworte hier mal direkt im Post eine Anfrage, das heißt eigentlich stelle ich die Frage hier in den Post, natürlich ohne Namen, was în diesem Fall sehr leicht ist.

Hier die Frage."Gemeinsam träumen... - wie soll das gehen? du meinst ja nicht, zwei liegen nebeneinander in der wiese und träumen sich in die wolken hinein? du meinst, zwei liegen an unterschiedlichen orten und im traum treffen sie einander? unter welchen umständen kann das sein?
ich will dich ja nicht von deiner runde abbringen, bin aber doch neugierig was du dazu zu sagen hast.
und: hast du da wirklich ein vertrautes, gutes gefühl all das ins internet zu schreiben ohne zu wissen, wer was liest und dir irgendein anonymer schreiberling fragen stellt?

Wie soll das gehen, oder besser wie sollte es nicht gehen!
Die Frage dahinter ist doch, was ist ein Traum und wo spielt er sich ab? Wenn du glaubst,deine Träume sind nur ein verzerrtes Abbild deines Alltags, dann wirst du in die Welt der Träume nicht eintauchen können.

Wo bist du im Traum, in deinem Kopf oder auch außerhalb deines Kopfes?
Da scheiden sich die Geister.
Die Psychologie sagt klarerweise, alles nur im Kopf, die Schamanen und Yogis sagen, auch außerhalb deines Kopfes.
Aber nicht nur die Schamanen sagen das . Hier ist ein Link zur Seite von Herrn Zurfluh, schau mal dort rein und du wirst schön schauen. Zurfluh

Ich habe selbst 25 Jahre Traumarbeit gemacht und unter anderem mit dem Nagualzug in Wien sehr viele Traumexperimente durchgeführt.
Ja, mit einiger Vorbereitung und viel Vertrauen zu den Beteiligten geht es sehr wohl.

Wir haben uns im Traum getroffen und gelegentlich auch gemeinsam geträumt und noch einige andere Dinge getan.

Die Grundprämisse einer anderen Sicht der Welt ist eine einfache. Woraus besteht die Welt zuerst, aus Materie oder Energie und Information. Du erlernst deine Welt als Materie. Ein Tisch ist ein Tisch. Obwohl du weißt, das darin Elektronen und Atome herumschwirren und der Tisch eigentlich aus Nichts besteht, außer aus Information hat das merkwürdigerweise keinen Einfluss auf dein Leben.

Wenn du in die Welt deiner Träume eintauchen willst, so muss dir klar werden, das die Welt zuerst aus Energie und Information besteht und erst als zweites aus fester Materie.

Das hat gewaltige Auswirkungen auf dein Traumerleben. Der Geist weht wo er will und die Energie in deinem Körper kann durchaus nächtens auf Reisen gehen. Wenn du mutig genug bist, dann erinnerst du dich daran.

Na ja, da könnte ich noch sehr viel dazu sagen.
Zur anderen Frage:
Ja , ich hab ein gutes Gefühl, diese ins Netz zu stellen und freue mich über deine Fragen.
Glaubst du übrigens, wenn du statt als Anonym als zb.als Martina schreiben würdest
wäre es anders?
Auch als Martin wärst du mir und 5 Milliarden anderen Menschen unbekannt.

Deine Frage allein ist es, die dich aus der unbekannten Massen heraushebt und für mich zumindest zu einem Menschen macht, den es da draußen gibt. So ist Anonym auch nur ein Name für dich, den du dir wählst, um zu sein, wer du bist. Sei es!

Liebe Grüße aus Wien

Mittwoch, Februar 14, 2007

Südwesten

Hey, ihr anonymen Träumer und Innen, schön, dass ich nicht alleine Träume. Ich werde später auf diesem Blog noch etwas zum gemeinsamen Träumen zu sagen haben, aber jetzt ist es Zeit, die erste Runde der Richtungen zu vollenden.

Südwesten

In den Tiefen
des Traumes
ein Fenster öffnen
die Flügel der Absicht
ausbreiten
hinausschweben ins
Unsagbare Abenteuer
des Bewusstseins

Krallt sich der Feind
Klarheit
ins Genick
flüstert mir zu
ich weiß ja eh schon alles
es gibt nichts neues
will mich halten
in der alten
Gewohnheit

Aufschreiend
werde ich gewahr
ein Traum
ich bin im Traum
mit allen Sinnen
allen Erinnerungen

Euphorie flammt auf
droht mich zu überschwemmen
nur ruhig
nur ruhig
ein Traum

klar bleibend
suche ich meine Hände
halte sie vor`s Gesicht
behandschuht
und fliege hinaus
in die Welt
jenseits der Deutung

Intensität des Erlebens
Farben voller Pracht
Linien aus Energie
und
Bewusstheit

Feen, Zwerge, Elfen und Trolle
und ein schlafender Träumer
der mich träumt

Wach auf
wach endlich auf
begreife
auch dieser Traum
ist ein Traum
solange
ER
schläft.

Montag, Februar 12, 2007

Südosten

Ja, ich verstehe schon, was sollen Gedichte beim Traeumedeuten?
Aber was gibt es besseres? Stellen sie sich vor, sie träumen, wachen auf und der Traum entschwindet. Es bleibt ein Gefühl von, ja, wovon?

Es bleibt ein Gefühl und dafür sind Gedichte doch hervorragend geeignet. Schreiben sie ein Gedicht, nach dem Aufwachen, wenn der Traum schon dem Alltag weicht, wenn schon keine Zeit mehr bleibt für die Innenschau, wenn der Alltag ungefragt die Führung übernimmt!

Es gibt nichts zu tun!

Nichts!

Außer sich zu erinnern, wer wir sind.

Dazu mein Gedicht:

Die goldene Kette der Ahnen
verliert sich
im Nebel vergangener Jahrhunderte

Ich blicke zurück
in alte und junge Gesichter
Avatars und Brückenbauer
Jesus und Mohammed
und meine Verbündeten

Fordernd ist ihr Ruf
reih dich ein
sei ein Glied in der Kette der Menschen
schwing dich auf
in diesem Leben
finde
deine höchste Möglichkeit

Anknüpfen kannst du jederzeit
an Liebe und Erfahrung

Und doch verfalle ich
in Einsamkeit
hege meine Selbstkonzepte
wie den heiligsten Schatz

Die Angst schnürt mich ein
verhindert jede Bewegung
und so stehe ich starr
vor dem Spiegel meiner Projektionen
liebe sie mehr als mein Leben

Bis die aufsteigende Gewissheit
mir zuschreit
dass
hast du alles selbst gewählt
wählst es jeden Augenblick neu
und meine Hand
zertrümmert den Spiegel
und ich
ergreife
das letzte
Glied
der goldenen Kette.

Mittwoch, Februar 07, 2007

Die Mitte

Die Mitte, die Fünf, die fünf Finger an jeder Hand. Nach indianischer Sicht sind wir Menschen die fünft-geborenen.
So können die Zahlen das Grundgerüst der Traumdeutung werden, wenn sie es verstehen diesen Hintergrund in ihre Traumdeutung mit einzubeziehen.

Ich erwähnte es bereits in einem anderen Post, oft genügt es, sich zu erinnern, wieviel Elemente ein Traum gehabt hat, um an seine Grundinformation zu gelangen.

Ein weiteres Gedicht:

4 x Mitte

Was
läßt sich zur Mitte sagen

Befreite Sexualität
ist die Kraft
und
die Sehnsucht
Aller

Jeder klare Gedanke
ist aufgesogen in das Feld
aller menschen
und läßt sich
wiederfinden
wenn ich die Verbindung erschaffe

So drehen wir uns
um diese Mitte
im ewigen Rad des Lebens
beklagen unser Schicksal
auf der Wanderung
des Seins

Blicken sehnsuchtsvoll
ins Zentrum
und glauben nicht daran
dort
sein zu können

Jammern und Zähneklappern
sind
die Peripherie
sind die Wanderung
um`s Rad
bis
wir begreifen!

Der große Geist
der Mitte
lacht
und sagt zu
ALLEM
was wir tun
JA!

Dienstag, Februar 06, 2007

Norden

Im Rad der Richtungen wenden wir uns dem Norden zu. In der Traumdeutung ist diese Vorgangsweise, die Richtungen und Kräfte mit einzubeziehen nicht unbedingt gebräuchlich, da dieser Ansatz aus einer spirituellen ganzheitlichen Sicht kommt.

Psychologisch-wissenschaftlich nicht verifizierbar und doch im täglichen Leben all-gegenwärtig.

Der Norden, als Mitternacht gesehen, stellt sich uns als das Kreisen der Sterne um den Polarstern dar. Daraus folgt: die Kraft der Integration, mythologisch die Kraft der Tiere, auch der Medizintiere oder auch Krafttiere, die Kraft des Denkens aus dem Bauch.
Die Luft, der Wind.

Natürlich begeben wir uns hier in ein weites, unsicheres Feld, aber nicht umsonst heißt es auch Traumdeutung und nicht Traumwissung. Träume zu deuten ist mehr eine Kunst als eine Wissenschaft und als Kunst der Traumdeutung auch in der Vergangenheit gebraucht worden.

Heutige Deutungen auf Grundlage von Datenbanken sind nur ein müder Ersatz für das tatsächlich miteinander sein, miteinander besprechen des Traumes.

Was sagen meine Gedichte dazu?

Norden

Der eisige Wind
verweht
das Heulen der Wölfe

Am Ratsfeuer der Nacht
sitzt ein weiser Alter
und lauscht den Worten
des Donnervogels

Nie war das Denken
klarer
die Weisheit
kälter
als in jener Nacht
der Geist der Tiere sich offenbarte

Die Krabbler und Läufer
die Schwimmer und Flieger
versammelten sich um den Alten
und zeigten ihm
ihr Geheimniss

Verlorene Instinkte
tauchten auf
und das Denken
senkte sich
in den Bauch

Kreischend öffnete sich das eicherne Tor
die wilde Schaar
ritt hervor
und der letzte Funken
der Vernunft
verlor sich
hinter dem Plaatz
des stillen Wissens

Alle Sterne drehten sich
um den Einen
und sangen
das Lied
der Integration.

Sonntag, Februar 04, 2007

Süden

Der nächste Schritt ist die Sonne am Mittag, der Süden.
Warum sind die Richtungen so wichtig für das tiefere Verständnis der Traumwelt? Ein Zitat aus "Magie der Chakras von A.u.W.Keyserling:

"Jeder Mensch lebt zwischen Erdbezogenheit und Sonnenbezogenheit, Kraft und Licht. Er erreicht die Öffnung zur Welt und die Sprengung des abgeschlossenen Ichbildes, indem er sich in einem geweihten Ort über die Kriterien von Raum und Zeit klar wird. Die sekundären Himmelsrichtungen bilden die Umwelt, die primären die innere Struktur, die persönlich im Nacheinander des Lebenskreises, kollektiv im Rahmen des Weltenjahrs zu aktualisieren sind.

Aus dem Feuer des Anfangs hat sich die feste Kruste der Erde gebildet und dann begann es zu regnen. Süden ist Wasser und Pflanze, das innere Kind, die Medizinpflanzen, als Kraft Vertrauen und Unschuld.
In meinen Schamanengesängen kann man dann folgendes Gedicht lesen:

Süden

Der Rauch der Pfeife
steigt in die Luft

Die weiße Büffelfrau
tanzt
mit Maria
und der Frau Holle
über ein Meer aus Blumen

In der Hitze des Mittags
spielt ein Kind
mit den Wellen des Meeres
ICH vergessen
in Unschuld und Vertrauen

Goldmarie
sammelt ihre Äpfel
und ein Alchimist den frühen Tau
denn er kennt das Geheimnis
auch Wasser hat
Körper
Seele
und Geist

So destilliert er über viele Jahre
sich Selbst
um sein Kinderschild
zu harmonisieren

Und ich sitze
einatmend den Kopf nach links
ausatmend den Kopf nach rechts
und rekapituliere mein Leben

Denn wer ist
je
erwachsen geworden
mit einem weinenden Kind
im Rücken?

Samstag, Februar 03, 2007

Castaneda

Im Moment ist es so, dass meine Blogs anfangen miteinander zu kommunizieren und die verschiedenen Themen sich anfangen zu vermischen. Offensichtlich wollen die Splitter ein Ganzes bilden. Ich werde es beobachten. Der nachfolgende Artikel erscheint auch auf dem Blog Schneeberg

Noch einmal, an einem warmen Sommerabend, wenn die Kinder schlafen, den alten Castaneda aus dem Regal holen und von der Freiheit des Kriegers träumen, tagträumen, wegträumen.

Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich einmal auf deinem Weg auf deine Schulter setzt, um kurz zu rasten, dann fliegt er weiter und kommt niemals zurück. Bist du ihm gefolgt? War er schon da? Wird er noch kommen?

Welch wunderbare Melancholie hüllt dich ein, welche Traurigkeit taucht auf.
Das Leben ist wie ein Sonntagnachmittag, du hast ein bisschen geschwitzt, bist herumgesessen und ehe du dich versiehst, ist es Abend geworden.

Einen Freund treffen, der sagt:"Du siehst das dunkle im Wald so gut und der Troll mit der Lederhose, ist das dein Freund?"

Ein ver-rückter der so etwas sagt. Vergessen.

Es gibt auch noch andere Freunde, die gemeinsam den Alltag besiegen wollen. Mit Seminaren aller Art, mit Schamanen aus allen Kulturen, mit Zen und Buddhismus.

Und noch einmal zu Meister Wang. Auch er wird dich anschauen und sagen."Na, hast du es jetzt verstanden? jetzt fängt Kung Fu und Tai Chi erst an.
Und du verbrennst die Kurskarte und vergisst die Bücher, die du schon gelesen hast.

Das kann Don Juan doch nicht gemeint haben, das kann doch nicht wahr sein.
Und dröhnend schlägst du die Tür zu, die das Universum dir geöffnet hat und erwachst klitschnass in deinem Bett.
Nicht schweißgebadet wohlgemerkt, klitschnass.
Aus deinem Bettzeug kannst du das Wasser wringen.

Jetzt reichts. Genug davon.
Im Aufstehen denkst du, die Übungen. Die morgendlichen 3 Seiten.
Seit Monaten. Haben die etwas damit zu tun?
Trotzdem schreiben. Gehirnentleerung, stopping the inner dialog.
Was sagt Monroe dazu?
Hemispärensynchronisation, Ektoplasma.

Wo war ich nur heute in der Nacht. Mein Gott, 20 Jahre Traumarbeit. Jeden Traum kann ich zerpflücken, bis zum letzten Archetyp.
Aber jetzt bricht die Wirklichkeit ein und Angst macht sich breit.

Beim nächsten Post geht es dann mit den Richtungen weiter!!

Donnerstag, Februar 01, 2007

Westen

Die letzten Posts widmeten sich dem Osten, der 1
Der nächste Schritt ist der Westen, die 2

Klar, wenn im Osten die Sonne aufgeht, geht sie im Westen unter, aber nicht nur die Sonne!
Ständig, in jedem Augenblick geht im Westen der gesamte Hintergrund des Universums "unter".
Das Bild dazu ist das Loslassen. Es ist die Kraft der Materie, der Steine und Mineralien, der Berge und Täler. Warum?

Nachdem das Feuer des Osten , die flüssige Lava, sich abgekühlt hat, bildeten sich Kristalle und Steine, feste Materie . So ist die Kraft des Westen auch das Ergreifen. Ergreifen und Loslassen, Heiß und Kalt Jin und Jang. Die Kraft der Dualität.

Für unsere Ahnen war und ist das auch der Platz der Magie und der Frauen. Warum wohl!
So ist der Traum von Felsen und Kristallen nicht nur die materielle Beschreibung dieser Dinge, sondern darüber hinaus auch die Beschreibung der Westqualität.

Meine Gedichte über die Richtungen sagen dazu folgendes:

Westen

Hell und Dunkel
Tag und Nacht
Leben und Tod

Lebendiges Licht
im Kristall

Berge und Täler
Planeten und Monde
verfestigen sich
im Abendrot
Letzter Sonnenstrahl
durchbricht das Spiegeltor
unablässiges Untergehen
beständiges loslassen
um dann
zur richtigen Zeit
die Gelegenheit
zu ergreifen

Noch immer
sucht die Magie
ihren Platz
auf dieser Welt

Alice hinter den Spiegeln
wandelt in der Imagination
und durchbricht
die Schranken
zwischen
rechts und links

Am Platz der Frauen
und derer
die einstehen
für sich selber
und
die Anderen.

Wozu schreibe ich das? Um zu erklären, das in der Traumdeutung es oft ausreicht, eine Zahl zu erinnern.
Stellen sie sich vor, sie erwachen und der Traum schwindet dahin, sie können ihn nicht fassen.
Was bleibt ist eine klare Erinnerung an 2 Begebenheiten. An die 2.

Letztendlich lässt sich alles auf die Zahlen zurückführen. Wenn sie die 2 erinnern, dann ist zumindest die Richtung der Information gesichert. Dualität von Ergreifen und Loslassen.

Unsere Seele will sich erkenntlich machen und gibt uns alle nur erdenklichen Hinweise.
Wenn wir diese nutzen, dann nähern wir uns an an uns selber.
Gute Träume!

Visionssuche

Dieser Artikel erscheint gleichzeitig auf meinem Blog Schneeberg

Also:

Erinnere dich an diese Geschichte, flirrende Hitze, ein Hügel im Sommer und die Erwartung des Echos.
Siegessicher hinauf und den alten Ruf ausstoßend, auf das Echo warten.

Dann Stille. Nichts. Plötzlich bricht diese Hitze in dich ein und es bleibt nur Panik.
Flucht Hals über Kopf.
Und du fragst mich nach einer Vision?

Wie viele willst du denn noch haben!
Sicher, es gibt unendlich Viele, aber ihr Sinn ist immer der Gleiche, Verwirklichung!

Der, der auf der Prärie steht und seinen Speer in den gläsernen Himmel schleudert, auf das dieser in regenbogenfarben zur Erde fällt.
Der, der am Stamm des uralten Baumes steht und seinen Blick frei schweifen lässt.

Domar, König der Trolle, der aus seiner tiefsten Höhle den Schatz seiner Bilder dir gezeigt hat und zu jedem davon noch Erklärung. Allein dort 365 Visionen der Verwirklichung.

Jede Schwitzhütte, jede Reise, jede Maske mit ihrem Gesicht ist Vision.
Und bist du nicht einer Maske gefolgt?
Hast dich nicht auf den Weg gemacht, mich zu finden?

Und schon wieder fragst du. Welche Antwort erhoffst du denn?
Bequem dich zurücklehnen, abwarten und Tee trinken?
Alles was du siehst, ist Vision, auch das Gefühl, jetzt von rechts hinten beobachtet zu werden.

Du glaubst, du hast dich unkenntlich gemacht für die Geister. Nein, eingetreten bist du damit in das Reich der Magie. Kenntlich hast du dich damit gemacht, dem Alltag entfernt.

Hier sitzen am feuer mit bemaltem Gesicht ist Vision genug, wenn du sie leben könntest. Du kannst es!

Gib dich nicht zufrieden mit kleinen Zielen.
Deine Vision ist diese: Der Angst vor Veränderung zu widerstehen, deine Visionen
zu leben und andere daran Anteil haben zu lassen, sie durch diese Angst zu führen.

Sei ein Führer zu den Ratsfeuern der Nacht, an denen Tirsa der Zweigesichtige sitzt und Traumjäger, der dich eingeladen hat.
Auch Wotanaba sitzt dort und jetzt, in diesem Augenblick am Feuer der Nacht bist du bei ihnen.

Der Traum ist Wirklichkeit, die Wirklichkeit Traum.
Sie sitzen mit dir an diesem Feuer und deine Bemalung war die Eintrittskarte in ihre Welt.

Suche diese Feuer in deiner Wirklichkeit auf, sooft du kannst und schreibe mit ihnen, so wird auch dein Traum wahr und deine Wahrheit Traum.

Der Wind dreht sich und bläst dir den rauch in die Augen, bis sie tränen.
Tränen der Freude sollten es sein, dass du jetzt bei ihnen bist.

Also mein freund, auch ich weine Tränen und heiße die herzlich willkommen.
Die Nacht ist deine Zeit.
Liebe, zünde Feuer an, aber schlafe nicht.

Glaube nicht, dass der Traum allein dir weiterhilft!
Stehe auf in der Nacht und schreibe mit deinen Gefährten, dann werden alle Fragen beantwortet.
Schlafen kannst du wenn du tod bist noch genug!

Laß uns aufbrechen noch bevor es Tag wird und gemeinsam Träume jagen.
Wir jagen sie in die Wirklichkeit und die Wirklichkeit in den Traum.

So denke immer daran; wenn du zweifelst vergisst du alles, was du weist.
Aus der Zeit des notwendigen Zweifels bist du längst heraus.