Donnerstag, Jänner 10, 2008

Klaviatur des Denkens

Wie soll man einen Traum deuten?
Das erste was Sie dazu brauchen, ist eine Klaviatur, eine Klaviatur des Denkens.
Ein Raster, das ihnen ermöglicht den Traum in seine Bestandteile zu zerlegen, um ihn dann wieder neue zusammenzusetzen.
Was heißt das?
Das heißt nichts anderes als dass man den Kontext kennen muss in dem eine Person lebt.
Ohne dieses Wissen ist es unmöglich, einen Traum zu deuten.
Die religiösen Anschauungen, die eigenen Erfahrungen, die persönliche Geschichte, sind klarerweise mit den Träumen verbunden.

Welches Raster verwenden Sie?
Haben Sie sich jemals darüber Gedanken gemacht welches Raster sie verwenden, welches Erklärungsmodelle der Welt sie verwenden?
In welchem Zusammenhang leben sie?
Ist es eine christliche Weltsicht, sind sie Atheist, oder Buddhist?
Was sind Ihre Vorlieben, ihrer Abneigung gegenüber der Welt?
All das hat extremen Einfluss auf die Deutung ihrer Träume
Der erste Schritt ist also zu klären, welches Raster wollen sie verwenden.

Ich kann Ihnen hier nur mein eigenes Raster zeigen, das die Grundlage meiner Traumdeutung ist.
Ich verwende das Rad als Grundlage meiner Traumdeutung.
So möchte ich Ihnen gerne in der nächsten Zeit das Rad als Grundlage der Traumdeutung erklären.
Diese Erklärung beginnt mit den Zahlen, die Zahlen nicht nur als Quantität sondern als Qualität.
Die Zahl 1 als Quantität ist klar definiert.
Die Zahl 1 als Qualität ist nicht klar definiert, sie ist abhängig vom Kontext in dem wir leben.
Alle Stammeskulturen die wir kennen hatten eine heilige zähl weise, die auch in unserer Gesellschaft noch rudimentär vorhanden ist.
Und so will ich mit der Erklärung bei der 1 beginnen.

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