Mittwoch, April 11, 2007

Traumberg

So ist es halt bei mir.
Das alltägliche Geschehen greift stärker ein, als ich es manchmal wahr haben will.
Und so müssen auch bei mir die Träume, oder zumindest dieser Blog dem Alltag ihr Recht zugestehen.
Wie im Gedicht formuliert, er nimmt es sich einfach. Soll er! Dafür leb ich ja.

Hinaus gehen und die Schönheit des Seins erleben ist für mich immer wieder ein unvergleichliches Vergnügen.

Zu Ostern war ich auf meiner Lieblingshütte, der Gauermannhütte und hab von dort zum Schneeberg hinübergeschaut.
Wenn sie gelegentlich meinen Schneeberblog lesen, dann wissen sie, das ich da meine imaginative Wanderung zu mir selbst beschreibe. Zumindest versuche ich es. Die Träume spielen dabei eine wichtige Rolle.

Warum gerade der Schneeberg? Gibt es ein besseres Bild dafür? Für mich ist es perfekt.

Aus der Ebene aufragend, weithin sichtbar, zeigt er mir immer wieder, welches Potential wir haben, ohne es zu nutzen. Es ist da! Wir brauchen nur dem Druck des Alltags gelegentlich etwas entgegenstellen. Eine Wanderung zu sich selbst, eine Annäherung an das Innere, ein spielen mit dem Kind in uns.

Einen Traum erinnern, ohne ihn gleich deuten zu wollen, ein Schluck Wasser aus der Quelle des Seins, ohne Sentimentalität, voll Vertrauen, das das Leben uns trägt.

Also werde ich mich konzentrieren und wieder über Träume und den Weg zu ihnen schreiben. Aber vorher noch zwei Bilder von meiner Annäherung an meinen Schneeberg.




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