Norden
Im Rad der Richtungen wenden wir uns dem Norden zu. In der Traumdeutung ist diese Vorgangsweise, die Richtungen und Kräfte mit einzubeziehen nicht unbedingt gebräuchlich, da dieser Ansatz aus einer spirituellen ganzheitlichen Sicht kommt.
Psychologisch-wissenschaftlich nicht verifizierbar und doch im täglichen Leben all-gegenwärtig.
Der Norden, als Mitternacht gesehen, stellt sich uns als das Kreisen der Sterne um den Polarstern dar. Daraus folgt: die Kraft der Integration, mythologisch die Kraft der Tiere, auch der Medizintiere oder auch Krafttiere, die Kraft des Denkens aus dem Bauch.
Die Luft, der Wind.
Natürlich begeben wir uns hier in ein weites, unsicheres Feld, aber nicht umsonst heißt es auch Traumdeutung und nicht Traumwissung. Träume zu deuten ist mehr eine Kunst als eine Wissenschaft und als Kunst der Traumdeutung auch in der Vergangenheit gebraucht worden.
Heutige Deutungen auf Grundlage von Datenbanken sind nur ein müder Ersatz für das tatsächlich miteinander sein, miteinander besprechen des Traumes.
Was sagen meine Gedichte dazu?
Norden
Der eisige Wind
verweht
das Heulen der Wölfe
Am Ratsfeuer der Nacht
sitzt ein weiser Alter
und lauscht den Worten
des Donnervogels
Nie war das Denken
klarer
die Weisheit
kälter
als in jener Nacht
der Geist der Tiere sich offenbarte
Die Krabbler und Läufer
die Schwimmer und Flieger
versammelten sich um den Alten
und zeigten ihm
ihr Geheimniss
Verlorene Instinkte
tauchten auf
und das Denken
senkte sich
in den Bauch
Kreischend öffnete sich das eicherne Tor
die wilde Schaar
ritt hervor
und der letzte Funken
der Vernunft
verlor sich
hinter dem Plaatz
des stillen Wissens
Alle Sterne drehten sich
um den Einen
und sangen
das Lied
der Integration.
Psychologisch-wissenschaftlich nicht verifizierbar und doch im täglichen Leben all-gegenwärtig.
Der Norden, als Mitternacht gesehen, stellt sich uns als das Kreisen der Sterne um den Polarstern dar. Daraus folgt: die Kraft der Integration, mythologisch die Kraft der Tiere, auch der Medizintiere oder auch Krafttiere, die Kraft des Denkens aus dem Bauch.
Die Luft, der Wind.
Natürlich begeben wir uns hier in ein weites, unsicheres Feld, aber nicht umsonst heißt es auch Traumdeutung und nicht Traumwissung. Träume zu deuten ist mehr eine Kunst als eine Wissenschaft und als Kunst der Traumdeutung auch in der Vergangenheit gebraucht worden.
Heutige Deutungen auf Grundlage von Datenbanken sind nur ein müder Ersatz für das tatsächlich miteinander sein, miteinander besprechen des Traumes.
Was sagen meine Gedichte dazu?
Norden
Der eisige Wind
verweht
das Heulen der Wölfe
Am Ratsfeuer der Nacht
sitzt ein weiser Alter
und lauscht den Worten
des Donnervogels
Nie war das Denken
klarer
die Weisheit
kälter
als in jener Nacht
der Geist der Tiere sich offenbarte
Die Krabbler und Läufer
die Schwimmer und Flieger
versammelten sich um den Alten
und zeigten ihm
ihr Geheimniss
Verlorene Instinkte
tauchten auf
und das Denken
senkte sich
in den Bauch
Kreischend öffnete sich das eicherne Tor
die wilde Schaar
ritt hervor
und der letzte Funken
der Vernunft
verlor sich
hinter dem Plaatz
des stillen Wissens
Alle Sterne drehten sich
um den Einen
und sangen
das Lied
der Integration.


1 Kommentare:
mann, ist das eine freude! ich finde das gerade sehr wunderbar, diese texte zu lesen - vor allem der norden und der südosten hat es mir angetan. leider bin ich gerade zu erschöpft, etwas kreatives dazuzutun. nur meine freude und ...was kommt aus dem südwesten? bin sehr gespannnt... und geh jetzt träumen!
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