Auf der Wanderschaft
Zur Zeit wandere ich mit meinem Freund zum imaginativen Schneeberg. Auf einer Wanderung der Abrechnung und Selbstfindung. Gelegentlich tauchen da auch Traumfetzen auf, wie zB dieser:
"Zur Nacht versammeln sich die Traumgestalten zu meinen Füßen. Sie sehen mir neugierig ins Gesicht, aber ich kenne sie seit langem und weiß Bescheid. Solange niemand an meinem Kopfende steht, tickt die Lebensuhr weiter.
Schließ die Augen, winken sie mir zu, dann kannst du mit uns fliegen.
Aber wie soll ich etwas schließen, was gar nicht offen ist?
Erst kichert einer, dann alle, es ist das Zeichen für ihren Aufbruch."
Was sagen sie dazu? Wenn sie mehr lesen wollen dann diesem Link folgen.
Übrigens A .
Antwort beim Kommentar!
"Zur Nacht versammeln sich die Traumgestalten zu meinen Füßen. Sie sehen mir neugierig ins Gesicht, aber ich kenne sie seit langem und weiß Bescheid. Solange niemand an meinem Kopfende steht, tickt die Lebensuhr weiter.
Schließ die Augen, winken sie mir zu, dann kannst du mit uns fliegen.
Aber wie soll ich etwas schließen, was gar nicht offen ist?
Erst kichert einer, dann alle, es ist das Zeichen für ihren Aufbruch."
Was sagen sie dazu? Wenn sie mehr lesen wollen dann diesem Link folgen.
Übrigens A .
Antwort beim Kommentar!


3 Kommentare:
Lieber B.
Danke für deine Antwort, ich hab sie eh gefunden und verfolge auch sonst sehr angetan dein geschriebenes. habe mir deine ratschläge zu herzen genommen.
nur:zur zeit werde ich nicht luzid. ich denk mir vor dem einschlafen: wenn mir irgenwer daherkommt im traum, der irgendwie was auffälliges kann oder wo es halt seltsam ist - dann frage ich ihn/sie, ob er/sie mein traumlehrer/in ist. tja, die erste nacht träumte ich von einem mann, der auf dem wasser geht (!) und ich komm nicht auf die idee ihn irgendwas zu fragen, sondern zeige ihm meine kopfsprünge ins wasser (das immerhin herrlich klar war). in der nächsten nacht träume ich vom fliegen - ich fliege, eine frau, ein mann, alles fein aber weit entfernt von luzid. und heute träume ich doch tatsächlich von einem lehrer, es war so ein ganz besonderes zusammensein und die aufmerksamkeit schon sehr stark - aber dann hatten wir halt beide nichts anderes mehr im sinn als uns zu küssen. und ich wußte auch im traum schon, wenn ich dem jetzt nachgebe, dann ist das andere - daß er mein lehrer ist - aus. der will-küssen-trieb ar einfach stärker.
so ist das also!
das heißt ich gehe jetzt vielleicht doch mal deinem rat nach und ruf meine absicht - ohne die geht es sichtlich wirklich nicht. aber irgendwie scheu ich mich davor: wo kann ich so herumschreien? wo bin ich allein?
A.
Hallo A.
So ist das, die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das Träumen ist energetisch und wenn wir alle Energie für den Tag verbrauchen, dann bleibt nichts für den Traum.
Unsere Sehnsucht nach Zusammensein ist halt sehr groß, weil wir eigentlich immer einsam sind und nur selten Allein!
Wenn du in einer Stadt lebst und schlecht einen Platz zum Schreien findest, dann ist das Auto die beste Alternative. Ich hab es oft getan. Sei allerdings vorsichtig, wenn du fährst. Manchmal hat es fatale Folgen!Bei mir jedenfalls.
Machs dir nicht schwer. Es ist alles sehr leicht und einfach. Die großen Gurus reden dir nur ein, es sei schwer und mit viel Entsagung etc. verbunden. Wenn es keine Freude macht, dann lass es sein.
Wenn es einen Schöpfer oder eine Inn gibt, was ich glaube, dann haben die beiden zuerst einmal Spass gehabt und ich denke die wollen das auch von uns.
Nähere dich dem luzid werden mit freudiger Erregung, ich glaube das entspricht viel mehr unserem Sein als die ernsthafte Traurigkeit die unser Ego so liebt.
Liebe Grüße Bernd
hallo b.,
danke für deine antwort, das leuchtet mir ein.
das mit der freudigen erregung ist so eine sache...also träumen und luzid sein ist für mich die reine freude und mit großer erregung verbunden klar. aber sich dem annähern und vor allem die absicht rufen - das ist doch immer mit ernsthaftigkeit (mindestens) wenn nicht sogar mit angst verbunden - bei mir, halt, jetzt. Also das Schreien, das ist schon eine arge Sache, ich wußte ja, warum ich davor solche angst habe: ich hab das gefühl, sie schreit zurück. ich komme da in so ganz seltsame zustände, wo es wie aus dem -ich weiß nicht wo- zurückschreit, laut, schrecklich, urplötzlich. das ist mir echt nicht geheuer und mein ich bangt zu sehr um die aufrechterhaltung des "normalen" lebens.
jetzt denke ich mir: muß es ein schreien sein? kann man nicht im normelen tonfall mit der absicht reden?
oder sind das einfach widerstände, ängste die überwunden werden müssen? es ist schon eine schwierige gratwanderung zwischen ernsthaftigkeit und freude.
liebe grüße
a.
Kommentar veröffentlichen
Links zu diesem Post:
Link erstellen
<< Startseite