Dienstag, Dezember 05, 2006

Der Traum vom Fliegen

So, ich denke mir, am Besten ist es wohl, ich breite mal ein paar Träume von mir aus und schau mal, ob es eine Reaktion gibt.

Seit über 20 Jahren arbeite ich mit meinen Träumen und das Fliegen im Traum ist eines der schönsten Momente darin.

Jenseits aller Deutung ist es einfach ein geiles Erlebniss, zumal es mir sehr oft gelingt, dabei luzid zu werden.

Aber zur Deutung. Vielleicht liest diese Zeilen ja jemand der sich daran versuchen will.

Mir träumte, ich fliege sehr dicht über dem Boden dahin und sehe meine Hände ich erinnere mich an Castaneda und werde luzid.
Mir wird bewußt, dass ich auf einem fremden Planeten bin, alles ist anders.

Über mir fliegt mein Traumlehrer und gibt mir genaue Anweisungen, was ich heute lernen soll. Es ist ein Kurs im Rückwärtsfliegen, genauer rückwärts eine Rolle machen. Ich bemühe mich sehr und werde aber immer besser.

Wenn ich zu tief komme und Gefahr laufe auf dem Boden aufzuschlagen, hebt er mich mit einem Fingerwink wieder höher hinauf, Runde um Runde fliege ich so und beobachte dabei das Treiben der Leute in einem Dorf.
Sie sind so fremd und anders! Außerdem beobachten sie mich und geben Kommentare zu meinen Flugübungen ab. Sehr freundlich sind sie auch nicht, da meine Übungen ihr normales Leben stören.

Wie gesagt, ein luzider Traum mir unglaublicher Deutlichkeit und Klarheit.

Die Frage für mich: was bedeuten diese Träume für mein reales Leben?

Nicht so sehr die Deutung ist interessant, sonder die Verbindung zum realen Leben.

Für mich ist es klar!

Ich brauche nicht zu glauben.
Ich habe es gesehen, in vielen vielen Träumen bin ich der anderen Welt begegnet, meinem eigenen Selbst und der Unendlichkeit.

Traumdeutung ist ein Ansatz, um Verbindung aufzunehmen zur Unendlichkeit des Selbst und kann niemals ein automatisierter Prozeß sein.

Träume beschreiben das Sein selbst und der Träumer, die Träumerin ist aufgerufen aufzuwachen und die unglaubliche Verbindung zu erkennen in der wir uns bewegen.

Wenn wir schon über Traumdeutung reden, oder wohl besser ich, so ist doch klar, das jeder Mensch ein Stück eines eigenen Systems mit sich herumträgt.

Der erste Schritt der Traumdeutung ist somit , herauszufiltern, welches System der Träumer, die Träumerin verwendet.

Ohne die Anerkennung dieser Tatsache ist Traumdeutung nicht möglich, oder nur der Versuch den Träumer in ein kollektives Korsett zu zwängen.

Natürlich gibt es dieses Korsett, und wir brauchen es auch um funktionieren zu können, aber wir brauchen es nicht für unsere Befreiung.

Träume sind der Weg, diese Befreiung zu erleben. Die wunderbare Schönheit der Körperlichkeit zu spüren, aber auch zu ahnen wie es sein wird, wenn wir nicht mehr in diesem Körper sind.

Genug für Heute, beim nächsten Mal mehr zum Thema der immanenten Systeme.

Liebe Grüße aus Wien

1 Kommentare:

Anonymous Anonym meinte...

hallo! ich hätte eine dringende frage! habe mich jetzt lange schlau gemacht und weiß das ich luzid träumen kann, habe mir das nie beigebracht oder geübt-das konnte ich schon immer.
vor circa 2 jahren hatte ich ich aber ein ganz seltsames erlebnis im traum. ich war an diesem tag alleine zuhause(meine freund ist ausgegangen) und ich habe mich früh ins bett gelegt. als ich eingeschlafen bin hatte ich wie zuerst vermudet einen
alptraum-ich hatte schreckliche angst und war schweißgebadet-wußte aber die ganze zeit das ich träume und habe zu mir selbst gesagt"wenn du solche angst hast dann mach die augen auf".irgendwie ging das aber nicht-es war als hätte mich irgendetwas dazu gezwungen zu träumen. auf einmal hörte ich jemanden an meine haustüre klopfen und dagegezutreten.irgendwer wollte in meine wohnung-ich bekam immer mehr angst,nachdem ich aufgestanden bin und fremde männer gesehen hatte lief ich los -ich sprang über den balkon ins nasse gras-ich konnte fühlen das es nass war-es war frühing. ich lief,bis mir wieder klar wurde das es nur ein traum ist und ich das gefühl bekam es wäre besser zurückzulaufen.also rannte ich zurück in die wohnung. die angst war ständig da.plötzlich lag ich in meinem bett,direkt neben mir-beide ichs hatten die augen offen.innerlich habe ich mich furchtbar erschrocken vor mir selbst und wollte nicht hinsehen.das ging aber nicht. ich hatte große angst vor mir-während die männer noch immer an der tür klopften und herein wollten-
ich habe mich selbst nicht besonders schön empfunden und trotz großer angst ging es oder ich nicht weg. ich wollte immer wieder aufwachen aber es hat mich irgendetwas nicht gelassen ich war wie ausgeliefert.es war wie ein kampf den ich dann gewonnen habe- mir kam es vor als mußte ich alle kraft zusammen nehmen um die augen aufzureißen.
plötzlich wurde ich munter-war aber total erschöpft mein herz raste. mir war als wäre ich wirklich weit gelaufen und und als hätte es mich sehr viel kraft gekostet.ich brauche dringend eine antwort.
ich denke selbst das es ein astraltraum war.
aber warum kam mir mein ich eher häßlich bzw sehr angsteinflößend vor? warum wollte es mich nicht munter werden lassen?
bin ein selbstsicher mensch und habe keine angst vor mir selbst-aber dieser traum hat mir solche panik gemacht, daß ich meinem ich nicht mehr begegnen möchte! bitte um dringende antwort.

26/2/09 12:06  

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